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Kolumne: Von Chaos bis Kommerz: Reifephase

Es war der Stress, der die letzten Monate meinen Alltag beherrschte. Außerplanmäßige Termine und eine Vielzahl an Briefen und Telefonaten verhinderten, dass ich meiner Familie, dem Haushalt oder gar Freunden gerecht werden konnte. An heidnische Aktivitäten war gar nicht mehr zu denken. Trotzdem fühlte ich mich der Natur so nah, wie schon lange nicht mehr. Ich hatte unbewusst ein Ritual in meinen Alltag integriert, welches mich jeden Tag mit der Natur verband.

Warum der Wald verzaubert ist

Manchmal, wenn man den Ruf aus unsichtbaren Welten zu oft überhört hat, scheint man sich verlieren zu müssen, um sich wieder zu finden. Und erfahrungsgemäß eignet sich ein Waldspaziergang besonders gut dafür: Dort, wo die Grenzen zwischen Ich-Bewusstsein und Naturerleben verschwimmen, kann Magie wieder unverhofft zu neuem Leben erweckt werden. Ein persönlicher Bericht über den Ruf des Bussards, die Erinnerungen des genius loci und die Wechselwirkung zwischen Dichtkunst und Realität.