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Hasel

Waldgeheimnisse - September: In die Haseln gehen

der Kessel - Extrablatt

  • Hasel von: Kuster & Wildhaber Photography (CC BY-ND 2.0)
    lesbar:

    Der September lockt mit seiner Pilzfülle und obgleich Parasol und Co. auf unseren Tellern landen, gibt es noch viele Geheimnisse um die Früchte des Waldes. Steinerne Kraftplätze sorgen für Rätsel und lassen Raum für unser Fühlen und der Haselstrauch verführt zu erotischen Gedanken. Geheimnisvoller Herbstwald, der einlädt erforscht zu werden.

    Herbstkunst by Sabine Eilmsteiner

    Es ist ein sachtes Ausklingen. Die hohe Zeit des Erntens ist schon bald vorbei und doch hat der Wald sein buntes Herbstkleid noch nicht angelegt. Zwischen emsigem Haltbarmachen und Einlagern von Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten bleibt auch immer wieder Zeit, Pilze zu suchen oder den Wanderstock in die Hand zu nehmen. Auf dem Weg durch den Wald manch Brombeere zu vernaschen, von abgelegenen Obstbäumen eine saftige Birne zu stibitzen oder eine Haselnuss zu ergattern, wo eifrigen Nagetiere nicht schon schneller waren.

    Spaghetti mit Waldpesto und kurzgebratenen Pilzen

    Wenn der Herbst mit Regen beginnt, so schenkt er uns zumindest einen Wald voller Pilze. Brennnesselsamen (Urtica dioica) können ab August geerntet werden und sind auch bei trockenerem Wetter fast überall zu finden. Für dieses Rezept ernte ich sie vorzugsweise noch im grünen Stadium. Sie können ebenso im reiferen, braunen Zustand gegessen werden, das Aroma wird zunehmend nussig, die Konsistenz aber härter. Roh von der Pflanze genossen, können die grünen Rispen bei empfindlicheren Menschen noch leicht auf der Zunge nesseln. Sobald sie geröstet, gemixt oder anderweitig erhitzt werden, sind die Brennhaare kein Thema mehr. Die Brennnesselsamen sind nicht nur besondere Wald(rand)delikatessen, sie wirken auf vielen Ebenen gesundheitsfördernd, unter anderem auch kräftigend und potenzsteigernd.

    Zutaten

    • 1 Packung Spaghetti
    • Waldkräuter (Brennnesselsamen, Giersch, Sauerklee, ...)
    • Parmesan
    • Sonnenblumenkerne
    • Hochwertiges Olivenöl
    • Salz
    • Waldpilze (Steinpilz, Kuhmaul, Maronenröhrling, ...)
    • 3 Tomaten

    Zubereitung

    Die Spaghetti in Salzwasser bissfest kochen, abseihen und abschrecken. Für das Pesto die gewaschenen, kleingeschnittenen Waldkräuter gemeinsam mit zerkleinertem Parmesan, Sonnenblumenkernen, Salz und Olivenöl in den Standmixer geben – die jeweilige Menge richtet sich nach den persönlichen Vorlieben. Die Beigabe des Olivenöls reguliert die Konsistenz, erleichtert dem Standmixer seine Arbeit und verleiht ein mediterranes Aroma. Wahlweise können die Sonnenblumenkerne auch durch Walnuss- oder Pinienkerne ersetzt werden, statt des Olivenöls passt ebenso gut Sonnenblumen- oder Traubenkernöl. Die Pilze werden gereinigt, blättrig geschnitten, kurz in heißem Butterschmalz herausgebacken. Sobald sie goldbraune Farbe angenommen haben, mit einem Pfannenwender herausheben und abtropfen lassen. Die leicht gesalzenen und in Olivenöl geschwenkten Spaghetti mit Pesto und Pilzen anrichten. Mit Tomatenwürfeln und fein gehacktem Sauerklee (Oxalis acetosella) dekorieren.

    Waldpesto mit Pilzen by Sabine Eilmsteiner

    Waldholz im Portrait – die Hasel

    Hasel by Sabine Eilmsteiner

    Sie verführt zu liederlichen Gedanken, sagt man von der Hasel (Corylus avellana), und so meint die Redewendung „in die Haseln gehen“ auch seine heimliche Liebe zu treffen, ein Stelldichein im Schutze des Waldes. Die Qualität des Strauches ist leicht und fröhlich und wurde bei Germanen und Kelten mit Fruchtbarkeit, Wissen und erotischer Kraft in Verbindung gebracht. Bei den Römern waren ihre Themen der Frieden und die Vermittlung, und so verwundert es auch nicht, dass die Hasel astrologisch Venus und Merkur zugeordnet wird. Später, in der Zeit der Christianisierung fand der lebenslustige Strauch kaum noch Beachtung und wurde mit Hexen, Teufel und verbotener Wollust in Verbindung gebracht.

    Die Haselnuss begleitet den Menschen seit der Steinzeit. Die Nüsse sind ab August essbar, werden jedoch erst im September wirklich reif – haselnussbraun und aromatisch. Meist sind Haselmaus, Siebenschläfer und Co. aber schneller. Wir haben als Kinder gerne die Früchte vom Nachbarstrauch geklaut und dann voller Freude mit einem kleinen Hammer vorsichtig aufgeschlagen. Unterwegs im Wald tun es auch zwei Steine oder starke Männerhände – sie mit den Zähnen zu öffnen kann ich beim besten Willen nicht mitansehen und -hören. Wer ohne Allergie gegen Haselnüsse ist, kann sie roh vernaschen, geröstet und gerieben verfeinern sie viele Mehlspeisen und verleihen unter anderem Likör einen herrlichen Geschmack. Haselnussöl ist – wenngleich nicht lange haltbar – eine Delikatesse und äußerlich eine Wohltat für die Haut.

    Ich mag die Plätze, an denen sie noch stehen dürfen, in Steinkobeln, Hecken und an Waldrändern. Im Frühling leuchten die männlichen Haselkätzchen und schmücken dann auch so manchen Osterstrauß. Besser, tut man jedoch daran, sie den ersten hungrigen Fliegern der wärmeren Tage zu überlassen. Die jungen Knospen schmecken leicht herb, aber nussig und sind für mich eine der ersten sinnlichen Erfahrungen des ausklingenden Winters. Das Holz begleitet übers ganze Jahr, bei Vollmond geschnitten als Wünschelrute, als Wanderstab, zum Schnitzen für Kinder, als Hexenbesenstiel und im Sommer als Grillstecken fürs Lagerfeuer. Unermüdlich treibt die Hasel wieder aus und steht uns jedes Jahr neu zur Verfügung.

    Schulmedizinisch findet die Hasel keine Verwendung mehr, doch in der Volksmedizin sind die Nüsse als potenzsteigerndes, fruchtbarkeitsförderndes Mittel für den Mann bekannt. Ein Tee aus Rinde und Blättern soll fiebersenkend und blutstillend wirken.
    Für mich persönlich ist die Hasel dunkel wie auch hell, leicht wie auch auch schwer – ich spüre im Wandel der Jahreszeiten Brighid, aber auch Hekate in ihr. Ein faszinierender Strauch unter dem man einmal längere Zeit verweilt haben sollte.

    Wildes Waldsalz

    Ein kräftiges Salz für herbstliche Eintöpfe, Kartoffel- und Fleischgerichte. Für dieses Rezept braucht man saubere, braune, aber noch geschlossene Fichtenzapfen (Picea abies). Bricht man sie einmal in der Mitte durch, erkennt man nahe der Spindel in jeder Schuppenetage kleine dunkelbraune Samen mit einem einzelnen Flügel. Pult man den Samen aus der häutigen Ummantelung, kann man ihn roh genießen. Sie sind zwar recht klein, schmecken aber herrlich nach Fichte, ohne dabei harzig zu sein.

    Zutaten

    • Samen von 3 Fichtenzapfen
    • 300 g Natursalz
    • 1 kleine Hand voll Brennnessselsamen

    Zubereitung

    Die Fichtenzapfensamen gemeinsam mit den abgerebelten Brennnesselsamen im Mörser verreiben und anschließend mit dem Salz vermischen.

    Wildes Waldsalz by Sabine Eilmsteiner

    Walderleben

    Wenn die Hitze des Sommers schwindet, beginnt wieder die Zeit der ausgedehnteren Waldwanderungen. Zumeist kann man die Wetterlagen des Septembers noch gut mit der richtigen Bekleidung ausgleichen. Wind- und Regenjacke, wasserfeste Schuhe und Matschhose, und der Wald ist auch bei Schmuddelwetter bereit entdeckt zu werden. Das oberösterreichische Mühlviertel verzaubert mit seinen besonderen Steinformationen. Aus dem Granit, den Resten eines uralten Gebirges, haben sich vielerorts große Blockburgen herausgebildet. Solche Plätze können geomantisch manchmal als Kraftplätze bestätigt werden und wurden möglicherweise schon in längst vergangenen Tagen genutzt, um unterschiedlichste Rituale zu begehen oder Kraft zu schöpfen. Dies alles sind Mutmaßungen, das Wissen um die Vergangenheit ist verloren und meist nur noch intuitiv erfahrbar. Solche Plätze können unterschiedlichste Qualitäten aufweisen, und je nach eigenem Befinden, oftmals unterschiedlich wahrgenommen werden. Aufladung oder Entladung sind Grundthemen, doch wie ein Platz erfahren wird, liegt immer am eigenen, subjektiven Empfinden. Zumindest sind diese Steinformationen keine Orte, um länger zu verweilen – sie sind Tempel der Natur und die Zeit auf solchen Steinen und um sie herum, verbringe ich mit ehrfurchtsvollem Staunen und viel „Hineinspüren“.

    Steinburgen by Sabine Eilmsteiner

    Waldwissen - Pilze

    Sparriger Schüppling by Sabine Eilmsteiner

    Was liegt näher, als sich im Herbst mit Pilzen zu befassen? Manches über die eigentümlichen Waldbewohner habe ich in meine letzten Kolumnen schon eingestreut, doch dieses Thema ist noch lange nicht erschöpft. Zunächst einmal sollte es zum Grundwissen gehören, dass Pilze weder Tiere noch Pflanzen sind, jedoch den Tieren näher als den chlorophyllbildenden Gewächsen. Pilze müssen „fressen“ um zu überleben, können mithilfe von Enzymen zumeist aus totem Material Nährstoffe herauslösen. Sie bestehen, ähnlich wie Insekten, zu einem Großteil aus Chitin, das mitunter für die schwerere Verdaulichkeit der Pilze verantwortlich ist. Einige wenige Pilze fangen aktiv mithilfe von Schlingen kleine Nematoden (Fadenwürmer) und bei Töpfchenpilzen ist sogar ein begeißeltes Stadium bekannt. Wenngleich dem Tierreich näher, haben viele unter ihnen über die sogenannte Mykorrhiza engen Kontakt mit über 80 Prozent aller Landpflanzen. Die Pilze reichen unter anderem Mineralstoffe, Wasser und wachstumsfördernde Hormone weiter und erhalten im Gegenzug Zucker und Fette. Schwermetalle und radioaktive Stoffe werden von diesem unvorstellbar großem Geflecht unter unseren Füßen aus dem Boden gefiltert und vor allem in die Fruchtkörper eingelagert – etwas, was passionierte Pilzgourmets nicht wirklich gerne hören. Mit diesem Hintergrundwissen sollte das Mittagessen zumindest nicht auf belasteten Böden (Straßenränder, Fabriksnähe, alte Deponien, ...) gesammelt werden und der Genuss sich auf gelegentliche Pilzmahlzeiten beschränken.

    Kuhmaul by Sabine Eilmsteiner

    Auch das Ernten von Pilzen führt immer wieder zu Unklarheit – Abschneiden oder aus dem Boden drehen? Beides ist richtig und mittlerweile bevorzuge ich persönlich eher das Herausdrehen. Nachdem das Pilzgeflecht unter der Erde sehr weitläufig ist (in einem Teelöffel Walderde befinden sich mehrere Kilometer Hyphen), schadet man dem Organismus dadurch nicht. Zum Bestimmen des Pilzes bedarf es der Pilzbasis. Das gehört ebenfalls zum Grundwissen für alle Besucher von Pilzberatungsstellen (ein Angebot, das es in den meisten größeren Städten gibt). Ein solches Service sollte jedoch nicht dazu verleiten, ziellos den ganzen Wald abzugrasen, sondern als Möglichkeit genutzt werden, sein Pilzwissen zu erweitern. Nachdem es immer wieder tödliche Vergiftungsfälle gibt (vorwiegend im Bereich der Lamellenpilze), ist eine gute Artenkenntnis bei der Pilzsuche unumgänglich. Zumindest ist es besser bei Steinpilz und Eierschwammerl (Pfifferling) zu bleiben, als eine Vergiftung zu riskieren. Manche Symptome treten erst nach einigen Stunden oder gar Tagen auf. Mit Unsicherheit bei der Pilzmahlzeit verdirbt man sich jedes Essen – oder sorgt zumindest für manch bange Zeit danach. Ist man im herbstlichen Wald fündig geworden und hat den „guten“ Pilz geerntet, sollte man das Ernteloch wieder zudecken, um ein Austrocknen zu vermeiden.

    Lila Lacktrichterling by Sabine Eilmsteiner

    Pilze sind sehr schnell verderblich und es ist ratsam, nur junge, feste Exemplare im luftigen Korb mit nach Hause zu nehmen und rasch weiterzuverarbeiten (kochen, trocknen, einfrieren,...). Pilzgerichte können – falls kühl gestellt – nochmals aufgewärmt, rohe Pilze jedoch in der Regel nicht länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nach den ersten starken Herbstfrösten sollte man die Finger von Pilzen lassen. Sie können trotz gutem Aussehen bereits verdorben sein. Spezielle Winterpilze sind davon natürlich ausgenommen.
    Man merkt, die Welt der Pilze ist eines meiner Lieblingsthemen und Feld viel aktueller Forschungen.

    Herbstwege by Nano

    Es ist September – der Wanderstock steht ihm gut

    Infos und Links

    • Natur & Land, Die geheimnisvolle Welt der Pilze, Zeitschrift des Naturschutzbund, Heft 2-2017
    • Hirsch, Siegrid und Grünberger, Felix (2005) Die Kräuter in meinem Garten Linz: Freya Verlag KG
    • Strassmann, Renato (2015) Baumheilkunde, Heilkraft, Mythos und Magie der Bäume, Linz: Freya Verlag KG
    • Wohlleben, Peter (2015) Das geheime Leben der Bäume, München: Ludwig Verlag
    • Lipid transfer from plants to arbuscular mycorrhiza fungi: https://elifesciences.org/articles/29107 Stand per 17.08.2017

    Bilder

    Titelfoto: Kuster & Wildhaber Photography (CC BY-ND 2.0)

    Letztes Bild: Herbstwege by Nano

    Übrige Bilder: Sabine Eilmsteiner

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    Letzte Änderung: 20. Sep 17
    Sabine Eilmsteiner

    Sabine arbeitet als Neue Selbständige mit dem Schwerpunkt Seminartätigkeit.

    Mit heilkundigen Frauen und Männern in der Ahnenreihe, denen Hellsicht und Träume geschenkt sind, setzt Sabine Eilmsteiner eine Tradition fort. Es ist der Wacholder (Machandelbaum), der sie an ihrem Wohnort im mitunter rauen Mühlviertel begleitet – ein Mittler zwischen den Welten, gleichsam der Zaunreiterin, der Hagazussa. Ob Sabine, die in ihrer Region als Kräuterhexe bekannt ist, Menschen spirituell berät oder in die Zauberwelt der Natur mit all ihren Geschichten, Aromen und Düften entführt. Als gelernte Krankenschwester kam der Ruf ihres Seelenweges erst relativ spät – mit etwa 30 Jahren – dafür umso einschneidender. Wie ein Phönix aus der Asche durfte sie neu geboren werden und folgt nun den Fügungen und Zeichen wie ein Kind den Glühwürmchen der Nacht ...

    Webseite: www.sabinekraeuterhexe.wix.com/machandelbaum

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